Akuter Sicherheitshinweis
Mögliche kardiotoxische Effekte, insbesondere bei hohen Dosen oder bestehenden Herzproblemen.
Risiken öffnenIbogaine ist ein psychoaktives Indolalkaloid, das vor allem für seine potenziellen antiaddiktiven Eigenschaften bekannt ist. Es wirkt komplex über mehrere Neurotransmittersysteme, darunter Serotonin-, Dopamin- und NMDA-Rezeptoren. Aufgrund seiner starken Wirkungen und möglichen kardiotoxischen Effekte wird der Gebrauch als risikoreich eingestuft. Ibogaine wird traditionell in westafrikanischen Kulturen verwendet und erfährt wissenschaftliches Interesse im Kontext der Suchttherapie.
Klasse
Psychedelika
Pharmakologische Einordnung
Mechanismus
5-HT2A agonist; Dopaminergic modulation; NMDA antagonist
Kurzfassung der bekannten Wirklogik
Interaktionen
Keine kuratierten Paare sichtbar
Kuratiert sichtbare Kombinationen
Risikothema
Serotonin-Syndrom möglich
Aus strukturierten Hinweisen verdichtet
Orientierungswerte
Berichtete Bereiche und Zeitphasen aus strukturierten Daten, nicht als Einnahmeempfehlung.
Leicht
5–10 mg
Berichtet
10–20 mg
Stark
20–30 mg
Beginn
1–2 Stunden
Peak
2–4 Stunden
Gesamt
8–12 Stunden
Nachwirkungen
1–2 Tage
Keine Konsumempfehlung. Wirkung und Risiko hängen u.a. von Reinheit, Toleranz, Körpergewicht, Set/Setting und Mischkonsum ab.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Weiter im Kontext
Prüfe Interaktionen, vergleiche Profile oder öffne den Atlas, bevor du tiefer in die Details gehst.
Mögliche kardiotoxische Effekte, insbesondere bei hohen Dosen oder bestehenden Herzproblemen.
Risiken öffnenDie dokumentierte Wirkdauer (8 h-12 h) kann den Tagesverlauf deutlich prägen.
Dauer ansehenTeilweise dokumentiert; Score 83/100; 5 Quellen.
Quellen ansehenSynapedia Evidence
Die dargestellten Risiken können unvollständig sein. Insbesondere bei Forschungschemikalien und seltenen Substanzen ist die Datenlage begrenzt.
Keine strukturierten Interaktionspaare hinterlegt
Auf dieser Seite sind derzeit keine kuratierten Kombinationen für diese Substanz verfügbar. Der Interaction Checker kann dennoch für eigene Kombinationen geöffnet werden.
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Berichteter Bereich 10–20 mg
Gesamtdauer 8–12 Stunden
Oral
| Stufe | Dosierung |
|---|---|
| Leicht | 5–10 mg |
| Berichtet | 10–20 mg |
| Stark | 20–30 mg |
Oral
Wirkungseintritt
1–2 Stunden
Plateau
2–4 Stunden
Gesamtdauer
8–12 Stunden
Nachwirkungen
1–2 Tage
Unsichere Dosierungsangaben vermeiden und bei unbekannter Datenlage keine Zahlen ableiten.
Verlauf auf einen Blick
Onset, Peak und Gesamtdauer bleiben direkt auf der Seite sichtbar, damit die zeitliche Struktur ohne zusätzlichen Klick erfassbar ist.
Dosisempfindlichkeit ist individuell sehr verschieden. Körpergewicht, Toleranz, Konsumweg, Kombinationen und Vorerkrankungen beeinflussen die Wirkung erheblich. Diese Angaben sind keine Dosierungsempfehlung — sie beschreiben berichtete Bereiche, nicht sichere Mengen.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen. Die Datenlage ist hier begrenzt.
5-HT2A agonist; Dopaminergic modulation; NMDA antagonist
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Netzwerk-Beziehungen zu Ibogaine — Interaktionen, Rezeptoren, ähnliche Substanzen
Wie diese Substanz vernetzt ist
Hintergrundwissen
Wissenschaftliche Artikel zu Wirkmechanismen, Risiken und verwandten Themen.
LSD vs. Psilocybin — Pharmakologischer Vergleich
LSD und Psilocybin im wissenschaftlichen Vergleich: Rezeptorpharmakologie, Wirkdauer, subjektive Effekte und Sicherheitsprofile der zwei wichtigsten klassischen Psychedelika.
DMT vs. 5-MeO-DMT — Unterschiede und Pharmakologie
DMT und 5-MeO-DMT im wissenschaftlichen Vergleich: Rezeptorpharmakologie, Wirkungscharakter, Sicherheitsprofil und fundamentale Unterschiede der Tryptamin-Psychedelika.
MDMA vs. Amphetamin — Pharmakologischer Vergleich
MDMA und Amphetamin im wissenschaftlichen Vergleich: Wirkmechanismen am Serotonin- und Dopamintransporter, neurotoxisches Potenzial und Risikoprofile.
LSD und SSRI — Wechselwirkung und Risiken
Wissenschaftliche Analyse der Wechselwirkung zwischen LSD und SSRI-Antidepressiva: Wirkverlust durch 5-HT2A-Downregulation, Serotonin-Risiken und klinische Relevanz.
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Moderat
Fachliteratur vorhanden, aber nicht durchgehend starke Primärliteratur.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
Quellen
5 Quellen
5 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 14. Juni 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung.
unverifiziert · Community-Daten
Community-Signale, unverifizierte Erfahrungsberichte und Quellenhinweise zu Ibogaine befinden sich im folgenden Abschnitt.
Teile einen Bericht, eine Beobachtung oder eine Frage zu dieser Substanz. Beiträge werden vor Veröffentlichung geprüft und als unverifizierte Community-Signale markiert.
Diese Beiträge stammen von Nutzer:innen und sind nicht verifiziert. Sie können subjektive Erfahrungen, Beobachtungen, Quellenhinweise oder Korrekturen enthalten. Sie ersetzen keine wissenschaftlichen Daten und sind keine Konsumempfehlung.
Der Signal-Hub bündelt freigegebene Warnhinweise, Erfahrungsberichte und Quellen nach Relevanz.