Substanz-Vergleich
O-DSMT (Opioide) und Promethazin (Antihistaminika) gehören zu unterschiedlichen Substanzklassen. O-DSMT wird im Vergleich zu Promethazin mit einem höheres Risikoprofil geführt. Der Vergleich trennt Opioide und Antihistaminika nach Mechanismen, Wirkprofil, Dauer, Risikoprofil und Harm-Reduction-Kontext.
Der Vergleich zeigt, wie unterschiedlich psychoaktive Pharmakologie, Wirkprofil und Risikokontext ausfallen können.
Für dieses Paar liegt noch kein vollständig normalisierter Timeline-Overlay vor. Synapedia zeigt deshalb keine exakten Verlaufskurven und behandelt Dauerangaben als Datenlücke statt als sichere Vergleichsgrundlage.
Strukturierte Wirkverlaufsdaten sind vorhanden, aber nicht vollständig als Kurve normalisiert.
Strukturierte Wirkverlaufsdaten sind vorhanden, aber nicht vollständig als Kurve normalisiert.
Keine signifikanten Profilunterschiede
| O-DSMT | Promethazin | |
|---|---|---|
| Klasse | Opioide | Antihistaminika |
| Risikostufe | high | moderate |
| Wirkmechanismen | mu-Opioid-Rezeptor-Aktivitaet als zentraler Wirkmechanismus von O-Desmethyltramadol., Im Tramadol-Kontext entsteht O-DSMT CYP2D6-abhaengig als aktiver M1-Metabolit; isolierte RC-Exposition ist jedoch nicht einfach normales Tramadol., Serotonerge und noradrenerge Tramadol-Aspekte sind bei O-DSMT weniger zentral, bleiben bei Kombinationen mit Tramadol oder serotonergen Substanzen aber sicherheitsrelevant. | H1-Rezeptor-Antagonismus mit ausgeprägter Sedierung, Muskarinischer Acetylcholinrezeptor-Antagonismus als Grundlage anticholinerger Effekte, Dopaminerge und adrenerge Nebenwirkungen sind klassenbedingt möglich, aber nicht der Hauptmechanismus |
| Rezeptoren | mu-Opioid | H1, mACh, D2, alpha-adrenerg |
| Effekte | Opioidartige Analgesie und Sedierung, Miosis, Uebelkeit, Erbrechen, Juckreiz und Obstipation, Verlangsamte Atmung, starke Schlaefrigkeit und Bewusstseinseintruebung, Toleranzentwicklung, Abhaengigkeit und opioidnaher Entzug, Bewusstlosigkeit, Aspiration, Koma und Tod in Ueberdosierungs- oder Mischkonsumkontexten | antihistaminerge Wirkung, Beruhigung im klinischen Kontext, anticholinerge Effekte wie Mundtrockenheit, Verwirrtheit oder Harnverhalt, Beeinträchtigung von Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit, paradoxe Unruhe oder Verwirrtheit möglich |
| Evidenz | moderate | moderate |
O-Desmethyltramadol wirkt hauptsächlich als Agonist am μ-Opioid-Rezeptor und hat zusätzlich eine Wirkung auf den α2-Adrenozeptor, was zu schmerzlindernden Effekten führt.
Schadensminimierung
Safer-Use-Daten auf der Substanzseite verfügbar
Safer-Use-Daten auf der Substanzseite verfügbar
Evidenz: moderate · Quellen: 11
Evidenz: moderate · Quellen: 3
O-DSMT und Promethazin gehören zu unterschiedlichen Klassen. Deshalb sollten Mechanismus, Wirkung und Risiko nicht gleichgesetzt werden.
Synapedia zeigt für dieses Paar aktuell keine starke gemeinsame Rezeptorachse. Fehlende Daten sind keine Entwarnung.
O-DSMT ist aktuell mit "high" eingeordnet, Promethazin mit "moderate". Individuelles Risiko hängt trotzdem von Gesundheit, Medikamenten, Kontext und weiteren Substanzen ab.
Für dieses Paar gibt es einen Wechselwirkungskontext. Synapedia beschreibt Risiken und Warnzeichen, gibt aber keine Anleitung zum Kombinieren.