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Known pharmacological interactions based on scientific literature
This information is based on scientific literature and is for educational purposes only. It does not replace medical advice.
Verstärkte psychoaktive Effekte möglich
Psilocybin (via Psilocin) aktiviert 5-HT2A-Rezeptoren, THC wirkt über CB1-Rezeptoren. Die Kombination kann die psychedelische Erfahrung intensivieren, insbesondere sensorische und emotionale Aspekte. THC kann jedoch auch Angst und Paranoia verstärken, was das Risiko für Panikattacken und psychotische Durchbrüche unter psychedelischem Einfluss erhöht. Kardiovaskulär sind additive Tachykardie und Blutdruckveränderungen möglich.
Mechanism
Harm Reduction
Verstärkte Sedierung und kognitive Beeinträchtigung
THC und Ethanol potenzieren sich gegenseitig in der ZNS-Wirkung. Alkohol erhöht die Bioverfügbarkeit von THC durch verstärkte gastrointestinale Absorption (bei oralem THC) und veränderte Blut-Hirn-Schrankendurchlässigkeit. Die Kombination führt zu verstärktem Schwindel, Übelkeit (Greening out), Beeinträchtigung der Koordination und Fahrtüchtigkeit. Angst und Paranoia können verstärkt auftreten.
Mechanism
Harm Reduction
Verstärkte dissoziative und psychotomimetische Effekte
PCP blockiert NMDA-Rezeptoren und hemmt die Dopaminwiederaufnahme — beides Mechanismen, die mit Positivsymptomatik (Halluzinationen, Wahn) und Negativsymptomatik assoziiert sind. THC aktiviert CB1-Rezeptoren und kann bei vulnerablen Personen psychotische Symptome auslösen. Die Kombination war in den 1970er-80er Jahren als PCP-laced Cannabis verbreitet und ist mit schweren psychotischen Episoden, extremer Agitation und Gewalttätigkeit assoziiert. Die motorische Beeinträchtigung und Analgesie durch PCP können Selbstverletzungen ohne Schmerzwahrnehmung ermöglichen.
Mechanism
Harm Reduction
Moderates Risiko: Potenzierte Psychotomimese und erhöhtes Angstrisiko
LSD wirkt primär als 5-HT2A-Agonist und moduliert die kortikale Informationsverarbeitung. THC aktiviert CB1-Rezeptoren, die die serotonerge Signaltransduktion im präfrontalen Kortex modulieren. Die Kombination kann die psychedelische Wirkintensität verstärken und das Risiko für Angst, Panik, transiente psychotische Symptome und Depersonalisation erhöhen. Eine direkte pharmakokinetische Interaktion besteht nicht.
Mechanism
Harm Reduction
Moderates Risiko: Additive kardiovaskuläre Belastung
Kokain erhöht die Herzfrequenz und den Blutdruck über Katecholamin-Wiederaufnahmehemmung an DAT und NET sowie durch Natriumkanalblockade. THC verursacht über CB1-Rezeptor-vermittelte sympathische Aktivierung ebenfalls Tachykardie. Die additive kardiovaskuläre Belastung erhöht den myokardialen Sauerstoffbedarf. Bei vorbestehenden kardialen Risikofaktoren kann die Kombination das Risiko für akute Koronarereignisse erhöhen.
Mechanism
Harm Reduction
Kardiovaskuläre Belastung und verstärkte Psychoaktivität
MDMA setzt Monoamine frei und erhöht die Herzfrequenz und Körpertemperatur. THC wirkt über CB1-Rezeptoren und kann Tachykardie und Angstzustände auslösen. Die Kombination verstärkt kardiovaskuläre Belastung und kann die psychoaktiven Effekte schwer vorhersagbar modulieren — sowohl anxiogene als auch euphorisierende Wirkungen können verstärkt werden.
Mechanism
Harm Reduction
Psychedelische Intensivierung und Angstverstärkung
DMT ist ein potenter 5-HT2A-Agonist mit kurzer Wirkdauer (geraucht: 5–20 min). THC wirkt über CB1-Rezeptoren und kann sowohl anxiolytisch als auch anxiogen wirken. In Kombination kann THC die psychedelische Intensität und insbesondere Angstreaktionen verstärken. Die Sigma-1-Agonismus von DMT kann die kognitiven Effekte des THC modulieren.
Mechanism
Harm Reduction
Geringes Risiko: Additive milde Effekte
Nikotin (nACh-Rezeptor-Agonist) und THC (CB1-Agonist) wirken über pharmakologisch unabhängige Rezeptorsysteme. Beide erhöhen die Herzfrequenz: Nikotin über direkte sympathische Aktivierung und Katecholaminfreisetzung, THC über Reduktion des parasympathischen Tonus. Langfristig ist der kombinierte Konsum über Tabak/Cannabis-Mischkonsum (Joint) die epidemiologisch relevanteste Exposition. Kurzfristige Wechselwirkungen sind mild — die Hauptrisiken sind chronisch (Lunge, Kreislauf), nicht akut.
Mechanism
Harm Reduction
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