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Lachgas (N₂O) ist ein dissoziatives Inhalationsanästhetikum, das als NMDA-Antagonist wirkt und zusätzlich opioiderg und GABAerg moduliert. Chronischer Gebrauch kann durch Vitamin-B12-Inaktivierung zu schweren neurologischen Schäden führen.
1 gefährliche Kombination
Diese Kombinationen sollten vor jeder weiteren Recherche zuerst geprüft werden, weil sie akute Risiken deutlich erhöhen können.
Bestimmte Kombinationen können gefährlich sein. Informiere dich vor der Einnahme mit anderen Substanzen.
Hypoxie und verstärkte Atemdepression
Lachgas (N₂O) verdrängt Sauerstoff bei Inhalation und wirkt als NMDA-Antagonist mit opioidmodulierenden Eigenschaften. In Kombination mit Opioiden wird die Atemdepression verstärkt, während die Hypoxie durch Sauerstoffverdrängung das Risiko zusätzlich erhöht. Der schnelle Wirkeintritt und die kurze Wirkdauer können zu repetitiver Inhalation führen.
Verstärkte Sedierung und Aspirationsrisiko
Lachgas und Ethanol wirken beide als NMDA-Antagonisten und haben GABAerge Effekte. Die Kombination führt zu verstärkter Sedierung und Schwindel. Die kurze, aber intensive Wirkung von Lachgas kann bei alkoholisiertem Zustand zu Stürzen und Bewusstlosigkeit führen. Erbrechen unter Alkoholeinfluss bei gleichzeitiger Lachgas-Inhalation erhöht das Aspirationsrisiko.
Tiefe Dissoziation und Hypoxie-Risiko
Beide Substanzen sind NMDA-Antagonisten. Die Kombination kann zu einer unerwartet tiefen Dissoziation führen, in der die Fähigkeit zur Selbstrettung stark eingeschränkt ist. Ketamin induziert Muskelrelaxation und Bewegungsunfähigkeit — gleichzeitige Lachgasinhalation kann bei mangelnder Sauerstoffzufuhr zu Hypoxie führen.
Kardiovaskuläre Belastung und Hypoxie-Risiko
Lachgas wird häufig in Kombination mit MDMA konsumiert. Die kurze, aber intensive disssoziative Wirkung von Lachgas überlagert die empathogene MDMA-Erfahrung. Die kardiovaskuläre Belastung durch MDMA (Tachykardie, Hypertonie) wird durch die transiente Hypoxie bei Lachgas-Inhalation verstärkt. Chronischer Lachgaskonsum kann Vitamin-B12-Mangel verursachen.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen.
NMDA-Antagonist, Opioid-Modulation
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Limitierte Datenlage
Überwiegend klassenbezogene Daten; substanzspezifische Primärliteratur fehlt weitgehend.
Datenqualität
Mittlere Datenqualität
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Quellen
2 Quellen
2 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 2 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Kein Datum hinterlegt
Kein sichtbarer Review-Zeitpunkt hinterlegt.
Wissenschaftlich aufbereitete Informationen, keine medizinische Beratung.