Akuter Sicherheitshinweis
Keine körperliche Abhängigkeit. Sehr schnelle Toleranzentwicklung (2–3 Tage). Psilocybin wird aktuell in Phase-2/3-Studien für Depression, Sucht und Angststörungen unter…
Risiken öffnen[3-[2-(dimethylamino)ethyl]-1H-indol-4-yl] dihydrogen phosphate
Psilocybin ist die psychoaktive Prodrug des klassischen Psychedelikums Psilocin und kommt natürlich in über 200 Pilzarten (»Magic Mushrooms«) vor. Nach oraler Einnahme wird Psilocybin durch Dephosphorylierung zu Psilocin umgewandelt, das als starker Partialagonist am 5-HT2A-Rezeptor wirkt. Typische Dosierungen getrockneter Pilze liegen bei 1–3,5 g; die Wirkdauer beträgt 4–6 Stunden. Psilocybin hat praktisch kein Abhängigkeitspotenzial und wird in klinischen Phase-2/3-Studien erfolgreich zur Behandlung von therapieresistenter Depression, Sucht und existenzieller Angst eingesetzt.
Klasse
Psychedelika
Pharmakologische Einordnung
Mechanismus
Psilocybin ist ein Prodrug, das durch intestinale alkalische Phosphatase…
Kurzfassung der bekannten Wirklogik
Interaktionen
5 dokumentiert
Kuratiert sichtbare Kombinationen
Risikothema
Kardiovaskuläre Risiken
Aus strukturierten Hinweisen verdichtet
Orientierungswerte
Dosierungszahlen werden nur angezeigt, wenn sie belastbar strukturiert vorliegen.
Für diese Substanz liegen keine belastbar strukturierten Dosierungsbereiche vor. Synapedia zeigt hier deshalb bewusst keine Zahlen an.
Keine Konsumempfehlung. Wirkung und Risiko hängen u.a. von Reinheit, Toleranz, Körpergewicht, Set/Setting und Mischkonsum ab.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Weiter im Kontext
Prüfe Interaktionen, vergleiche Profile oder öffne den Atlas, bevor du tiefer in die Details gehst.
Keine körperliche Abhängigkeit. Sehr schnelle Toleranzentwicklung (2–3 Tage). Psilocybin wird aktuell in Phase-2/3-Studien für Depression, Sucht und Angststörungen unter…
Risiken öffnenUnverifizierte Reports nennen häufiger: rapid onset of intense bodily effects within 2 minutes, initial severe disorientation and nausea with motor coordination difficulties, profound enhancement of emotional perception and love feelings.
Erfahrungen ansehenTeilweise dokumentiert; Score 100/100; 8 Quellen.
Quellen ansehenSynapedia Evidence
Die dargestellten Risiken können unvollständig sein. Insbesondere bei Forschungschemikalien und seltenen Substanzen ist die Datenlage begrenzt.
5 dokumentierte Interaktionen
Kombinationen werden als Warnmuster angezeigt. Der Checker ersetzt keine medizinische Beratung und kann eine Kombination nicht als unbedenklich freigeben.
Häufig geprüfte Kombinationen
MAO-Hemmer
SSRI
SNRI
Trizyklische Antidepressiva
Alkohol
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Zeitdaten noch nicht strukturiert
Für diese Substanz sind derzeit keine belastbaren Dauer- oder Verlaufsdaten in einem strukturierten Format hinterlegt.
Dosisempfindlichkeit ist individuell sehr verschieden. Körpergewicht, Toleranz, Konsumweg, Kombinationen und Vorerkrankungen beeinflussen die Wirkung erheblich. Diese Angaben sind keine Dosierungsempfehlung — sie beschreiben berichtete Bereiche, nicht sichere Mengen.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen. Die Datenlage ist hier begrenzt.
Psilocybin ist ein Prodrug, das durch intestinale alkalische Phosphatase und Leberenzyme schnell zu Psilocin (4-Hydroxy-DMT) dephosphoryliert wird. Psilocin ist der…
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Netzwerk-Beziehungen zu Psilocybin — Interaktionen, Rezeptoren, ähnliche Substanzen
Wie diese Substanz vernetzt ist
Hintergrundwissen
Wissenschaftliche Artikel zu Wirkmechanismen, Risiken und verwandten Themen.
Warum Psychedelika schwer vorhersehbar sein können
Warum psychedelische Erfahrungen trotz ähnlicher Substanz stark variieren: 5-HT2A, Set und Setting, Interaktionen, Vulnerabilität und Harm-Reduction-Grenzen.
LSD vs. Psilocybin — Pharmakologischer Vergleich
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Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Stark
Mehrere belastbare Quellen stützen die Kerninformationen.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
Quellen
8 Quellen
8 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 28. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
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⚠️ Dieser Artikel dient ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Er stellt keine Konsum- oder Dosierungsanleitung dar.
Quelle: Psilocybin: A Review of its Pharmacology and Therapeutic Potential (pubmed) — Link Quelle: The Safety and Efficacy of Psilocybin in Treating Depression (pubmed) — Link Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für Psilocybin (expert_consensus)
Psilocybin wirkt hauptsächlich als Agonist an den 5-HT2A-Serotoninrezeptoren im Gehirn, was zu veränderten Wahrnehmungen, Gedanken und Emotionen führt. Es beeinflusst auch andere Serotoninrezeptoren, was zu einer Vielzahl von psychologischen Effekten führt.
Quelle: Psilocybin: A Review of its Pharmacology and Therapeutic Potential (pubmed) — Link Quelle: The Safety and Efficacy of Psilocybin in Treating Depression (pubmed) — Link Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für Psilocybin (expert_consensus)
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