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Grundidee
Rezeptoren sind Proteine, die Signale erkennen und in Zellantworten übersetzen. Psychoaktive Substanzen wirken häufig, indem sie Rezeptoren aktivieren, blockieren oder modulieren.
Wichtige Begriffe
Agonisten aktivieren einen Rezeptor, Antagonisten blockieren ihn, Partialagonisten aktivieren ihn nur teilweise. Allosterische Modulatoren verändern die Wirkung anderer Botenstoffe, ohne zwingend denselben Bindungsort zu nutzen.
Beispiele
LSD wirkt unter anderem über 5-HT2A-Rezeptoren, Ketamin blockiert NMDA-Rezeptoren, Benzodiazepine modulieren GABA-A-Rezeptoren. Weitere Beispiele sind CB1-Rezeptoren bei THC, Sigma-Rezeptoren bei einigen Dissoziativa und TAAR1 bei Amphetamin-ähnlichen Releasern. Für die praktische Risikologik sind die Unterschiede zwischen Cannabis und synthetischen Cannabinoiden ein gutes Beispiel: gleicher Rezeptorbereich bedeutet nicht gleiches Sicherheitsprofil.
Quellen und Grenzen
Rezeptorprofile sind Modelle, keine vollständige Vorhersage subjektiver Wirkung. Dosierung, Pharmakokinetik, Gehirnregionen und Kontext entscheiden mit.
Quellen, Review und Einordnung
Autor
Synapedia Redaktion
Review-Status
Redaktionell vorbereitet; Quellenlage wird fortlaufend ergänzt.
Hinweis
Keine medizinische Beratung, keine Konsum- oder Dosierungsanleitung.