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Etizolam ist ein thienodiazepinartiges Sedativum mit anxiolytischen, hypnotischen und muskelrelaxierenden Eigenschaften. Es wirkt primär als Agonist am GABA-A-Rezeptor, was zu einer verstärkten hemmenden Neurotransmission im zentralen Nervensystem führt. Aufgrund seiner pharmakologischen Wirkung wird es therapeutisch zur Behandlung von Angstzuständen und Schlafstörungen eingesetzt. Das Risiko von Abhängigkeit und Entzugssymptomen ist moderat und sollte bei längerem Gebrauch beachtet werden.
2 gefährliche Kombinationen
Diese Kombinationen sollten vor jeder weiteren Recherche zuerst geprüft werden, weil sie akute Risiken deutlich erhöhen können.
Bestimmte Kombinationen können gefährlich sein. Informiere dich vor der Einnahme mit anderen Substanzen.
Atemdepression: Thienodiazepin + Opioid
Etizolam ist ein Thienodiazepin mit benzodiazepinähnlicher Pharmakologie am GABA-A-Rezeptor. Die Kombination mit Opioiden folgt dem bekannten Benzodiazepin-Opioid-Atemdepressionsrisiko. Etizolam wird als Research Chemical vertrieben und ist in vielen Ländern nicht reguliert, was zu unkalkulierbarer Dosierung beiträgt.
ZNS-Depression: Thienodiazepin + Alkohol
Etizolam und Ethanol potenzieren beide die GABAerge Neurotransmission am GABA-A-Rezeptor. Die Wechselwirkung entspricht der zwischen Benzodiazepinen und Alkohol: verstärkte Sedierung, Ataxie, Amnesie und Atemdepressionsrisiko.
Gesamtdauer 6-8 Stunden
Plateau
1-2 Stunden
Wirkungseintritt
30-60 Minuten
Gesamtdauer
6-8 Stunden
Nachwirkungen
2-4 Stunden
Niedrig dosiert starten. Individuelle Empfindlichkeit variiert.
Verlauf auf einen Blick
Onset, Peak und Gesamtdauer bleiben direkt auf der Seite sichtbar, damit die zeitliche Struktur ohne zusätzlichen Klick erfassbar ist.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen. Die Datenlage ist hier begrenzt.
GABA-A agonist
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Moderate Evidenz
Basierend auf Fachliteratur mit eingeschränkter primärer Evidenz.
Datenqualität
Mittlere Datenqualität
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Quellen
2 Quellen
2 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 3 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt aktualisiert: 4. April 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Wissenschaftlich aufbereitete Informationen, keine medizinische Beratung.