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2-[1-(aminomethyl)cyclohexyl]acetic acid
Gabapentin ist ein Antikonvulsivum und Sedativum, das hauptsächlich zur Behandlung von neuropathischen Schmerzen und Epilepsie eingesetzt wird. Es wirkt durch Bindung an die α2δ-Untereinheit spannungsabhängiger Calciumkanäle, wodurch die Freisetzung erregender Neurotransmitter moduliert wird. Die Substanz hat ein moderates Risikoprofil, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme mit anderen zentral dämpfenden Mitteln. Gabapentin wird auch off-label für verschiedene Indikationen verwendet.
Mental
Anxiolyse (Angstlösung)
Mental
Entspannung und Sedierung
Mental
Muskelrelaxation
Mental
Stressreduktion
Mental
Schlafförderung
1 gefährliche Kombination
Diese Kombinationen sollten vor jeder weiteren Recherche zuerst geprüft werden, weil sie akute Risiken deutlich erhöhen können.
Bestimmte Kombinationen können gefährlich sein. Informiere dich vor der Einnahme mit anderen Substanzen.
Erhöhte Atemdepression bei Opioid-Komedikation
Gabapentin reduziert die exzitatorische Neurotransmission über α2δ-Calciumkanal-Bindung. In Kombination mit Opioiden steigt das Risiko für Atemdepression. Die FDA hat 2019 eine Warnung zur Kombination von Gabapentinoiden und Opioiden herausgegeben.
Verstärkte ZNS-Depression und kognitive Beeinträchtigung
Gabapentin und Ethanol wirken beide ZNS-depressiv, wenn auch über unterschiedliche Mechanismen. Die Kombination verstärkt Sedierung, Schwindel und kognitive Beeinträchtigung. In hohen Dosen kann additive Atemdepression auftreten.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen. Die Datenlage ist hier begrenzt.
Gabapentin ist ein strukturelles GABA-Analogon, bindet jedoch NICHT an GABA-Rezeptoren. Der primäre Wirkmechanismus ist die hochaffine Bindung an die α2δ-1-Untereinheit…
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Hohe Evidenz
Gestützt durch mehrere primäre Literaturquellen und wissenschaftliche Reviews.
Datenqualität
Mittlere Datenqualität
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Quellen
2 Quellen
2 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 4 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 27. März 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Wissenschaftlich aufbereitete Informationen, keine medizinische Beratung.