Lebensbedrohlich: QT-Verlängerung und fatale Arrhythmien
Ibogain blockiert hERG-Kaliumkanäle, was zu einer signifikanten QT-Verlängerung führt. Multiple Todesfälle sind mit Ibogain-induzierten Arrhythmien dokumentiert. Die Kombination mit Opioiden (häufig im Kontext der Opioidentzugs-Behandlung) erhöht das kardiale Risiko zusätzlich durch Elektrolytverschiebungen und die pharmakologische Belastung des Herz-Kreislauf-Systems.
Mechanistischer Konflikt
- κ-Opioid-Agonismus + NMDA-Antagonismus + SERT-Inhibition + hERG-Kanal-Blockade (Ibogain) + μ-Opioid-Agonismus