Akuter Sicherheitshinweis
Keine bekannte letale Dosis durch pharmakologische Toxizität beim Menschen. Akute Risiken sind psychiatrisch (intensive Dysphorie, Panik) und somatisch (Hyperthermie, Hy…
Risiken öffnen2-(3,4,5-trimethoxyphenyl)ethylamine
Mescalin ist ein natürliches Phenethylamin-Psychedelikum aus dem Peyote-Kaktus (Lophophora williamsii) und San-Pedro-Kaktus (Echinopsis pachanoi). Es wirkt als Partialagonist am 5-HT2A-Rezeptor mit zusätzlicher dopaminerger und adrenerger Aktivität. Charakteristisch sind intensiv-farbige Halluzinationen, emotionale Tiefe und somatische Wärme. Mescalin ist Sakrament der Native American Church und hat praktisch kein Abhängigkeitspotenzial.
Klasse
Psychedelika
Pharmakologische Einordnung
Mechanismus
Mescalin ist ein Phenethylamin-Psychedelikum, das primär als partieller…
Kurzfassung der bekannten Wirklogik
Interaktionen
5 dokumentiert
Kuratiert sichtbare Kombinationen
Risikothema
Serotonin-Syndrom möglich
Aus strukturierten Hinweisen verdichtet
Orientierungswerte
Dosierungszahlen werden nur angezeigt, wenn sie belastbar strukturiert vorliegen.
Für diese Substanz liegen keine belastbar strukturierten Dosierungsbereiche vor. Synapedia zeigt hier deshalb bewusst keine Zahlen an.
Keine Konsumempfehlung. Wirkung und Risiko hängen u.a. von Reinheit, Toleranz, Körpergewicht, Set/Setting und Mischkonsum ab.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Weiter im Kontext
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Keine bekannte letale Dosis durch pharmakologische Toxizität beim Menschen. Akute Risiken sind psychiatrisch (intensive Dysphorie, Panik) und somatisch (Hyperthermie, Hy…
Risiken öffnenTeilweise dokumentiert; Score 91/100; 5 Quellen.
Quellen ansehenUnverifizierte Reports nennen häufiger: accelerated onset/come-up, peak effects beginning around 1 hour, euphoria.
Erfahrungen ansehenSynapedia Evidence
Die dargestellten Risiken können unvollständig sein. Insbesondere bei Forschungschemikalien und seltenen Substanzen ist die Datenlage begrenzt.
5 dokumentierte Interaktionen
Kombinationen werden als Warnmuster angezeigt. Der Checker ersetzt keine medizinische Beratung und kann eine Kombination nicht als unbedenklich freigeben.
MAO-Hemmer
Serotonin-Wiederaufnahmehemmer
Alkohol
Benzodiazepine
Stimulanzien
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Zeitdaten noch nicht strukturiert
Für diese Substanz sind derzeit keine belastbaren Dauer- oder Verlaufsdaten in einem strukturierten Format hinterlegt.
Dosisempfindlichkeit ist individuell sehr verschieden. Körpergewicht, Toleranz, Konsumweg, Kombinationen und Vorerkrankungen beeinflussen die Wirkung erheblich. Diese Angaben sind keine Dosierungsempfehlung — sie beschreiben berichtete Bereiche, nicht sichere Mengen.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen. Die Datenlage ist hier begrenzt.
Mescalin ist ein Phenethylamin-Psychedelikum, das primär als partieller Agonist am 5-HT2A-Rezeptor wirkt – der primäre Mechanismus für psychedelische Effekte, identisch mit LSD…
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Netzwerk-Beziehungen zu Mescalin — Interaktionen, Rezeptoren, ähnliche Substanzen
Wie diese Substanz vernetzt ist
Hintergrundwissen
Wissenschaftliche Artikel zu Wirkmechanismen, Risiken und verwandten Themen.
Meskalin vs. LSD — Phenethylamin vs. Lysergamid
Meskalin und LSD im pharmakologischen Vergleich: Phenethylamin- vs. Lysergamid-Struktur, 5-HT2A-Selektivität, Wirkdauer und kulturelle Bedeutung der klassischen Psychedelika.
Serotonin-Rezeptoren — Überblick über das serotonerge System
Die 14 Serotonin-Rezeptor-Subtypen im Überblick: 5-HT1A bis 5-HT7, Rolle bei Psychedelika, Antidepressiva, Empathogenen und psychiatrischen Erkrankungen.
Warum der 5-HT2A-Rezeptor so zentral für Psychedelika ist
Der 5-HT2A-Rezeptor ist der Schlüssel zur psychedelischen Erfahrung. Warum genau dieser Rezeptor Bewusstsein verändert, was Biased Agonism bedeutet und was die Forschung darüber verrät.
Warum Psychedelika schwer vorhersehbar sein können
Warum psychedelische Erfahrungen trotz ähnlicher Substanz stark variieren: 5-HT2A, Set und Setting, Interaktionen, Vulnerabilität und Harm-Reduction-Grenzen.
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Stark
Mehrere belastbare Quellen stützen die Kerninformationen.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
Quellen
5 Quellen
5 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 28. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung.
⚠️ Dieser Artikel dient ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Er stellt keine Konsum- oder Dosierungsanleitung dar.
Quelle: Nichols DE – Psychedelics (Pharmacol Rev 2016) (peer_reviewed) Quelle: EMCDDA Drug Profile: Mescaline (curated) — Link Quelle: Halberstadt AL – Recent Advances in the Neuropsychopharmacology of Serotonergic Hallucinogens (peer_reviewed) Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für Mescaline (expert_consensus) Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für Mescalin (expert_consensus)
Mescalin wirkt primär als partieller Agonist an 5-HT₂A-Rezeptoren des präfrontalen Kortex (PFC), was den psychedelischen Effekt durch Gq-Protein–IP₃/DAG-Signalkaskade und β-Arrestin-Rekrutierung vermittelt. Die Affinität an 5-HT₂A ist deutlich geringer als bei Indolpyridinen (LSD, Psilocin) oder 2C-B — daher sind höhere Doisbedarf und lange Wirkdauer (8–12h) charakteristisch. Anders als klassische Tryptamine hat Mescalin eine stärkere Interaktion mit D1/D2-Dopaminrezeptoren, was die einzigartige körperlich-stimulante Qualität der Mescalin-Erfahrung erklärt.
Quelle: Nichols DE – Psychedelics (Pharmacol Rev 2016) (peer_reviewed) Quelle: EMCDDA Drug Profile: Mescaline (curated) — Link Quelle: Halberstadt AL – Recent Advances in the Neuropsychopharmacology of Serotonergic Hallucinogens (peer_reviewed) Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für Mescaline (expert_consensus) Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für Mescalin (expert_consensus)
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