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Known pharmacological interactions based on scientific literature
This information is based on scientific literature and is for educational purposes only. It does not replace medical advice.
Serotonerge Wechselwirkung: Risiko eines Serotoninsyndroms
DMT ist ein potenter 5-HT2A-Agonist und wird über MAO-A metabolisiert. Chronische SSRI-Einnahme kann die psychedelische Wirkung über 5-HT2A-Downregulation abschwächen. Da DMT nicht über den Serotonintransporter freigesetzt wird (im Gegensatz zu MDMA), sondern direkt am Rezeptor wirkt, ist das Serotoninsyndrom-Risiko geringer als bei MDMA+SSRI. Bei inhaliertem DMT ist die Interaktion klinisch weniger relevant als bei oralem DMT (Ayahuasca), da die Wirkdauer kurz ist.
Mechanism
Harm Reduction
Serotoninsyndrom-Risiko: Doppelte serotonerge Aktivierung
DMT ist ein 5-HT2A/1A-Agonist und MAO-A-Substrat. SNRI blockieren den Serotonin- und Noradrenalintransporter. Die Interaktion hat zwei Ebenen: (1) Pharmakodynamisch: chronisch erhöhtes Serotonin durch SNRI kann die DMT-Ansprechbarkeit am 5-HT2A-Rezeptor verändern. (2) Pharmakokinetisch: einige SNRI (insbesondere Duloxetin) hemmen CYP2D6, das am DMT-Metabolismus beteiligt ist. Bei inhaliertem DMT (kurze Wirkdauer 10–20 min) ist die Interaktion klinisch weniger relevant als bei oralem DMT mit MAO-Hemmern (Ayahuasca). Die Datenlage ist begrenzt — systematische Studien fehlen.
Mechanism
Harm Reduction
Potenziell lebensbedrohlich: Massive serotonerge Überflutung
DMT wird normalerweise durch MAO-A im Darm und der Leber rasch abgebaut (orale Bioverfügbarkeit nahe 0%). MAO-Hemmer machen DMT oral bioverfügbar — dies ist das Wirkprinzip von Ayahuasca (DMT + Harmaline als natürlicher MAO-Hemmer). Pharmazeutische MAO-Hemmer (Tranylcypromin, Phenelzin, Moclobemid) sind potenter und konsistenter als pflanzliche β-Carboline. Die resultierende DMT-Exposition kann um >10-fach erhöht sein. Das Serotoninsyndrom-Risiko ist bei DMT als reinem Rezeptoragonisten geringer als bei MDMA+MAOI, aber die psychische Überlastung durch eine massiv intensivierte und verlängerte (4–8h statt 10–20 min) Erfahrung ist das Hauptrisiko.
Mechanism
Harm Reduction
Psychedelische Intensivierung und Angstverstärkung
DMT ist ein potenter 5-HT2A-Agonist mit kurzer Wirkdauer (geraucht: 5–20 min). THC wirkt über CB1-Rezeptoren und kann sowohl anxiolytisch als auch anxiogen wirken. In Kombination kann THC die psychedelische Intensität und insbesondere Angstreaktionen verstärken. Die Sigma-1-Agonismus von DMT kann die kognitiven Effekte des THC modulieren.
Mechanism
Harm Reduction
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