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Heroin (Diacetylmorphin) ist ein halbsynthetisches Opioid, das aus Morphin gewonnen wird. Es wird im Körper rasch zu 6-Monoacetylmorphin und Morphin metabolisiert, die als Vollagonisten an μ-Opioidrezeptoren wirken. Heroin überquert die Blut-Hirn-Schranke deutlich schneller als Morphin und erzeugt einen intensiven initialen "Rush". Abhängigkeitspotenzial und Entzugssyndrom sind extrem ausgeprägt. Überdosierung durch Atemdepression ist die Haupttodesursache; fentanylkontaminiertes Heroin hat die Überdosierungssterblichkeit seit 2015 dramatisch erhöht. Naloxon (Narcan) kann Überdosierungen rasch umkehren.
Mental
Intensiver Rush: kurze, intensive Euphorie (besonders bei IV-Konsum)
Mental
Tiefe Entspannung, Schmerzfreiheit und Wohlbefinden (Nodding)
Mental
Sedierung und Schlafrigkeit
Mental
Analgesie: starke Schmerzunterdrueckung
Mental
Uebelkeit und Erbrechen, besonders beim ersten Konsum
3 gefährliche Kombinationen
Diese Kombinationen sollten vor jeder weiteren Recherche zuerst geprüft werden, weil sie akute Risiken deutlich erhöhen können.
Bestimmte Kombinationen können gefährlich sein. Informiere dich vor der Einnahme mit anderen Substanzen.
Lebensbedrohlich: Additive Atemdepression und Aspirationsrisiko
Heroin (Prodrug von Morphin) unterdrückt den Atemantrieb über μ-Opioidrezeptoren im Hirnstamm. Ethanol verstärkt die GABAerge Inhibition und hemmt exzitatorische NMDA-Rezeptoren. Die Kombination führt zu einer überproportionalen ZNS-Depression. Zusätzlich erhöht Ethanol das Aspirationsrisiko bei Bewusstlosigkeit durch Unterdrückung des Würgereflexes.
Lebensbedrohlich: Synergistische Atemdepression
Heroin (Morphin-Prodrug) und Benzodiazepine hemmen den Atemantrieb über komplementäre Mechanismen. Benzodiazepine sind bei vielen opioidbedingten Todesfällen als Kofaktor nachweisbar. Die Wirkungsverstärkung ist überadditiv — selbst moderate Einzeldosen können in Kombination zu tödlicher Atemdepression führen.
Lebensbedrohlich: Opioid + Benzodiazepin — FDA Black Box Warning
Die Kombination von Benzodiazepin und Opioid ist die häufigste Ursache opioidbezogener Todesfälle. Die FDA hat eine Black Box Warning für diese Kombination erteilt. Die Atemdepression ist synergistisch (stärker als additiv) und kann innerhalb von Minuten zum Tod führen.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen. Die Datenlage ist hier begrenzt.
Heroin (Diacetylmorphin) ist ein Prodrug, das schnell durch Plasma-Esterasen zu 6-Monoacetylmorphin (6-MAM) und Morphin metabolisiert wird. 6-MAM ist ein potenterer…
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Hohe Evidenz
Gestützt durch mehrere primäre Literaturquellen und wissenschaftliche Reviews.
Datenqualität
Mittlere Datenqualität
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Quellen
3 Quellen
3 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 27. März 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Wissenschaftlich aufbereitete Informationen, keine medizinische Beratung.
⚠️ Dieser Artikel dient ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Er stellt keine Konsum- oder Dosierungsanleitung dar.
Quelle: Heroin: Pharmacology and Toxicology (pubmed) — Link Quelle: Opioid Use Disorder: A Guide for Patients and Families (who) — Link Quelle: Opioids: A Guide for Patients (ema) — Link Quelle: Opioid Use Disorder: A Clinical Practice Guideline (pubmed) — Link Quelle: WHO Guidelines on the Management of Opioid Dependence (who) — Link Quelle: Opioid Use and Misuse (who) — Link Quelle: Heroin and its effects (ema) — Link Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für Heroin (expert_consensus) Quelle: Opioid Use Disorder (pubmed) — Link
Heroin wird im Körper zu Morphin metabolisiert, das an Opioidrezeptoren bindet und eine schmerzlindernde sowie euphorisierende Wirkung entfaltet. Diese Bindung führt zu einer Hemmung der Schmerzübertragung und einer Veränderung der emotionalen Reaktion auf Schmerz.
Quelle: Heroin: Pharmacology and Toxicology (pubmed) — Link Quelle: Opioid Use Disorder: A Guide for Patients and Families (who) — Link Quelle: Opioids: A Guide for Patients (ema) — Link Quelle: Opioid Use Disorder: A Clinical Practice Guideline (pubmed) — Link Quelle: WHO Guidelines on the Management of Opioid Dependence (who) — Link Quelle: Opioid Use and Misuse (who) — Link Quelle: Heroin and its effects (ema) — Link Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für Heroin (expert_consensus) Quelle: Opioid Use Disorder (pubmed) — Link