Serotoninsyndrom-Risiko: MXE + SSRI
Kombination mit: SSRI
MXE (Methoxetamin) ist ein NMDA-Antagonist mit klinisch relevanter SERT-Inhibition — ein serotoninerges Profil, das unter Dissoziativa ungewöhnlich ist (Ketamin und PCP haben vernachlässigbare SERT-Affinität). Die Kombination mit SSRI erzeugt eine funktionell doppelte SERT-Blockade. Serotoninsyndrom-Fälle nach MXE-Konsum sind in der Literatur beschrieben (Corazza et al. 2012). Die Datenlage ist limitiert — MXE wurde nach EU-weitem Verbot selten systematisch untersucht.
Mechanistischer Konflikt
- SERT-Inhibition + NMDA-Antagonismus (MXE) + SERT-Blockade (SSRI) = additive serotonerge Hemmung am Serotonintransporter
- MXE hat unter den Dissoziativa ein ungewöhnlich hohes serotoninerges Profil — relevanter als bei Ketamin oder PCP