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(3S)-3-(aminomethyl)-5-methylhexanoic acid
Pregabalin ist ein Antikonvulsivum und Sedativum, das hauptsächlich durch Bindung an die alpha2-delta-Untereinheit spannungsabhängiger Calciumkanäle wirkt. Es moduliert die Freisetzung verschiedener Neurotransmitter und wird zur Behandlung von neuropathischen Schmerzen, Epilepsie und generalisierten Angststörungen eingesetzt. Die Substanz besitzt ein moderates Risikoprofil, insbesondere bei Kombination mit anderen zentral dämpfenden Mitteln.
Mental
Schmerzlinderung
Mental
Angstlinderung
Mental
Entspannung
Mental
Sedierung
Mental
Antikonvulsive Wirkung
5 gefährliche Kombinationen
Diese Kombinationen sollten vor jeder weiteren Recherche zuerst geprüft werden, weil sie akute Risiken deutlich erhöhen können.
Bestimmte Kombinationen können gefährlich sein. Informiere dich vor der Einnahme mit anderen Substanzen.
Hohes Risiko: Additive Atemdepression durch Gabapentinoid und Opioid
Pregabalin hemmt spannungsabhängige Calciumkanäle über die α2δ-Untereinheit und reduziert die neuronale Erregbarkeit. In Kombination mit Opioiden wie Morphin kommt es zu einer additiven Dämpfung des zentralen Nervensystems. Epidemiologische Studien zeigen ein signifikant erhöhtes Risiko für Atemdepression und opioidassoziierte Todesfälle bei gleichzeitiger Gabapentinoid-Einnahme.
Verstärkte ZNS-Depression und Ataxie
Pregabalin bindet an α2δ-Calciumkanal-Untereinheiten und reduziert die Freisetzung exzitatorischer Neurotransmitter. Ethanol verstärkt die ZNS-Depression über GABAerge Mechanismen. Die Kombination führt zu verstärkter Sedierung, Schwindel, Ataxie und kann die Atemdepression begünstigen.
Verstärkte ZNS-Depression und Atemdepression
Pregabalin und Benzodiazepine wirken über unterschiedliche, aber konvergierende Mechanismen ZNS-depressiv. Die Kombination ist mit erhöhtem Risiko für Atemdepression, übermäßige Sedierung und Stürze verbunden. Beide Substanzen haben Abhängigkeitspotenzial.
Atemdepression: Gabapentinoid + Opioid
Pregabalin bindet an α2δ-Calciumkanal-Untereinheiten und reduziert die Freisetzung von Glutamat und Substanz P. Die resultierende ZNS-Depression wirkt additiv mit der opioidbedingten Atemdepression. Die FDA hat 2019 eine Warnung zur Kombination von Gabapentinoiden und Opioiden herausgegeben. Epidemiologische Studien zeigen ein signifikant erhöhtes Mortalitätsrisiko bei gleichzeitiger Verordnung.
Additive ZNS-Depression über konvergierende Mechanismen
Pregabalin reduziert die exzitatorische Neurotransmission über α2δ-Calciumkanal-Bindung. GHB aktiviert GABA-B-Rezeptoren. Die konvergierenden Mechanismen führen zu additiver ZNS-Depression. Die Kombination ist in polyvalenten Konsummustern zunehmend verbreitet und mit Todesfällen assoziiert.
Pregabalin ist ein Gabapentinoid – bindet selektiv an die α2δ-Untereinheit (Subtypen α2δ-1 und α2δ-2) spannungsgesteuerter Calciumkanäle (N-, P/Q-, L-Typ). Diese Bindung reduziert…
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Hohe Evidenz
Gestützt durch mehrere primäre Literaturquellen und wissenschaftliche Reviews.
Datenqualität
Mittlere Datenqualität
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Quellen
2 Quellen
2 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 4 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 27. März 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Wissenschaftlich aufbereitete Informationen, keine medizinische Beratung.