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Translation in progress
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View German version →Receptor Targets
Mechanism of Action
Lachgas (Distickstoffmonoxid) acts through the following pharmacological mechanisms:
Receptor Profile
Der NMDA-Rezeptor ist ein ionotroper Glutamatrezeptor, der eine zentrale Rolle bei synaptischer Plastizität, Lernen und Gedächtnisbildung spielt. Er benötigt sowohl Glutamat als auch Glycin als Co-Agonisten zur Aktivierung.
Der GABA-A-Rezeptor ist ein ligandengesteuerter Chloridkanal und der wichtigste inhibitorische Rezeptor im zentralen Nervensystem. Er besitzt multiple allosterische Bindungsstellen für verschiedene Substanzklassen.
Der μ-Opioid-Rezeptor (MOR) ist ein Gi-gekoppelter GPCR, der Analgesie, Euphorie und Atemdepression vermittelt. Er ist der primäre Zielrezeptor der meisten klinisch eingesetzten Opioide.
Substance Fingerprint
Pharmacological profile based on receptor binding, mechanism of action, and substance class.
Effects & Pharmacology — Translation in progress
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View in German →Risks & Harm Reduction — Translation in progress
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View in German →The risks listed may be incomplete. Especially for research chemicals and rare substances, available data is limited.
Some combinations can be dangerous. Research before combining substances.
Hypoxie und verstärkte Atemdepression
Lachgas (N₂O) verdrängt Sauerstoff bei Inhalation und wirkt als NMDA-Antagonist mit opioidmodulierenden Eigenschaften. In Kombination mit Opioiden wird die Atemdepression verstärkt, während die Hypoxie durch Sauerstoffverdrängung das Risiko zusätzlich erhöht. Der schnelle Wirkeintritt und die kurze Wirkdauer können zu repetitiver Inhalation führen.
Verstärkte Sedierung und Aspirationsrisiko
Lachgas und Ethanol wirken beide als NMDA-Antagonisten und haben GABAerge Effekte. Die Kombination führt zu verstärkter Sedierung und Schwindel. Die kurze, aber intensive Wirkung von Lachgas kann bei alkoholisiertem Zustand zu Stürzen und Bewusstlosigkeit führen. Erbrechen unter Alkoholeinfluss bei gleichzeitiger Lachgas-Inhalation erhöht das Aspirationsrisiko.
Tiefe Dissoziation und Hypoxie-Risiko
Beide Substanzen sind NMDA-Antagonisten. Die Kombination kann zu einer unerwartet tiefen Dissoziation führen, in der die Fähigkeit zur Selbstrettung stark eingeschränkt ist. Ketamin induziert Muskelrelaxation und Bewegungsunfähigkeit — gleichzeitige Lachgasinhalation kann bei mangelnder Sauerstoffzufuhr zu Hypoxie führen.
Kardiovaskuläre Belastung und Hypoxie-Risiko
Lachgas wird häufig in Kombination mit MDMA konsumiert. Die kurze, aber intensive disssoziative Wirkung von Lachgas überlagert die empathogene MDMA-Erfahrung. Die kardiovaskuläre Belastung durch MDMA (Tachykardie, Hypertonie) wird durch die transiente Hypoxie bei Lachgas-Inhalation verstärkt. Chronischer Lachgaskonsum kann Vitamin-B12-Mangel verursachen.
Interaction data is based on known mechanisms. Unknown or rare interactions are possible and may be life-threatening.
Based on substance class, receptors, mechanisms, and effect profile.