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Known pharmacological interactions based on scientific literature
This information is based on scientific literature and is for educational purposes only. It does not replace medical advice.
Additive ZNS-Depression und erhöhte Aspirationsgefahr
Ketamin und Ethanol sind beide NMDA-Antagonisten. Die additive NMDA-Blockade in Kombination mit der GABAergen Ethanol-Wirkung führt zu synergistischer ZNS-Depression. Klinisch manifestiert sich dies als schwere Dissoziation, Übelkeit, Erbrechen und Bewusstlosigkeit. Die ketamininduzierte Muskelrelaxation und Bewegungsunfähigkeit erhöht das Aspirationsrisiko bei alkoholinduziertem Erbrechen.
Mechanism
Harm Reduction
Kardiovaskuläre Belastung und unvorhersehbare ZNS-Effekte
Kokain blockiert Monoamintransporter und Natriumkanäle, was zu Vasokonstriktion, Hypertonie und Tachykardie führt. Ketamin wirkt als NMDA-Antagonist und erhöht den Blutdruck über indirekte sympathomimetische Effekte. Die Kombination potenziert das kardiovaskuläre Risiko und kann zu unvorhersehbaren psychischen Zuständen führen.
Mechanism
Harm Reduction
Kombination dissoziativer und empathogener Effekte
Ketamin (NMDA-Antagonist mit sympathomimetischer Komponente) und MDMA (Monoaminfreisetzer) wirken über unterschiedliche Mechanismen, die sich hämodynamisch addieren: beide erhöhen Blutdruck und Herzfrequenz. Die psychoaktive Wirkung ist durch die Kombination aus Dissoziation (Ketamin) und Empathogenese/Stimulation (MDMA) qualitativ unvorhersehbar. Die Kombination ist im Clubsetting verbreitet. Hyperthermierisiko besteht durch die MDMA-Komponente, während Ketamin die Thermoregulations-Warnsignale (Unbehagen, Erschöpfung) maskieren kann.
Mechanism
Harm Reduction
Moderates Risiko: Potenzierte Dissoziation und Psychotomimese
LSD wirkt als 5-HT2A-Agonist und moduliert die kortikale Informationsverarbeitung. Ketamin blockiert NMDA-Rezeptoren und erzeugt dissoziative Zustände. Die Kombination intensiviert sowohl die psychedelische als auch die dissoziative Wirkkomponente über pharmakologisch unabhängige Mechanismen. Eine direkte pharmakokinetische Interaktion besteht nicht. Das Hauptrisiko liegt in der additiven psychotomimetischen Wirkung und dem erhöhten Risiko für Desorientierung und psychologische Belastung.
Mechanism
Harm Reduction
Tiefe Dissoziation und Hypoxie-Risiko
Beide Substanzen sind NMDA-Antagonisten. Die Kombination kann zu einer unerwartet tiefen Dissoziation führen, in der die Fähigkeit zur Selbstrettung stark eingeschränkt ist. Ketamin induziert Muskelrelaxation und Bewegungsunfähigkeit — gleichzeitige Lachgasinhalation kann bei mangelnder Sauerstoffzufuhr zu Hypoxie führen.
Mechanism
Harm Reduction
Unvorhersehbare Wirkintensität durch komplementäre Mechanismen
Psilocybin (via Psilocin) aktiviert 5-HT2A-Rezeptoren, Ketamin blockiert NMDA-Rezeptoren. Beide Mechanismen sind unabhängig psychotomimetisch — die Kombination kann zu einer schwer vorhersehbaren Wirkungsintensivierung führen. Die Dissoziation kann die orientierungsstiftende Funktion während psychedelischer Erfahrungen aufheben.
Mechanism
Harm Reduction
Kardiovaskuläre Belastung und unvorhersehbare ZNS-Effekte
Ketamin erhöht Blutdruck und Herzfrequenz über indirekte sympathomimetische Wirkung. Amphetamin verursacht Katecholaminfreisetzung. Die kardiovaskuläre Belastung addiert sich. Psychisch kann die Kombination zu einer schwer einschätzbaren Mischung aus Dissoziation und Stimulation führen.
Mechanism
Harm Reduction
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