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Ethanol is the psychoactive substance in alcoholic beverages and primarily exerts a sedative effect through the modulation of GABA-A receptors. It also affects NMDA receptors and various neurotransmitter systems, leading to altered perceptions and motor impairments. Chronic consumption can result in health damage and dependence.
Receptor Targets
Mechanism of Action
Designations
IUPAC: ethanol
Legal Status
Legal status not verified by official sources. Please check current legislation independently.
Information without guarantee. Not legal advice.
Receptor Profile
Der NMDA-Rezeptor ist ein ionotroper Glutamatrezeptor, der eine zentrale Rolle bei synaptischer Plastizität, Lernen und Gedächtnisbildung spielt. Er benötigt sowohl Glutamat als auch Glycin als Co-Agonisten zur Aktivierung.
Der GABA-A-Rezeptor ist ein ligandengesteuerter Chloridkanal und der wichtigste inhibitorische Rezeptor im zentralen Nervensystem. Er besitzt multiple allosterische Bindungsstellen für verschiedene Substanzklassen.
Substance Fingerprint
Pharmacological profile based on receptor binding, mechanism of action, and substance class. Limited data — interpret profile with caution.
Effects & Pharmacology is partially translated. Some content may appear in German.
GABA-A modulator; NMDA antagonist
Known Effects
Individual effects may vary significantly. These are pharmacologically documented effects.
Total duration 3-6 hours
Peak
1-2 hours
Onset
30 minutes
Total duration
3-6 hours
After effects
Variable, up to 24 hours
Start low. Individual sensitivity varies.
Dose sensitivity varies greatly between individuals. Body weight, tolerance, route of administration, and pre-existing conditions significantly affect outcomes.
Risks
Summary
Ethanol kann zu Abhängigkeit, Lebererkrankungen und anderen gesundheitlichen Problemen führen.
Safer Use
The risks listed may be incomplete. Especially for research chemicals and rare substances, available data is limited.
Some combinations can be dangerous. Research before combining substances.
Lebensbedrohlich: Schwere Atemdepression
GHB aktiviert GABA-B-Rezeptoren und GHB-spezifische Rezeptoren. Ethanol potenziert GABA-A-Rezeptoren und blockiert NMDA-Rezeptoren. Die doppelte GABAerge Aktivierung über verschiedene Rezeptorsubtypen (GABA-A + GABA-B) führt zu synergistischer ZNS-Depression. GHB hat eine sehr steile Dosis-Wirkungs-Kurve — geringe Mengen Alkohol können den Übergang von Euphorie zu Koma abrupt beschleunigen. Diese Kombination ist die häufigste Ursache für GHB-assoziierte Todesfälle.
Lebensbedrohlich: Ultrapotentes Designer-Benzodiazepin + Alkohol
Clonazolam und Ethanol potenzieren beide die GABAerge Neurotransmission. Die volle GABA-A-Agonist-Eigenschaft von Clonazolam (ohne Ceiling) macht die Kombination qualitativ gefährlicher als klassische Benzodiazepin-Alkohol-Kombinationen. Bereits sub-milligramm Dosen können die Alkoholtoxizität dramatisch verstärken. Anterograde Amnesie, Bewusstlosigkeit und Atemdepression sind die Hauptrisiken. Die subjektive Alkoholtoleranz kann durch Clonazolam massiv reduziert werden.
Lebensbedrohlich: Additive Atemdepression und Aspirationsrisiko
Heroin (Prodrug von Morphin) unterdrückt den Atemantrieb über μ-Opioidrezeptoren im Hirnstamm. Ethanol verstärkt die GABAerge Inhibition und hemmt exzitatorische NMDA-Rezeptoren. Die Kombination führt zu einer überproportionalen ZNS-Depression. Zusätzlich erhöht Ethanol das Aspirationsrisiko bei Bewusstlosigkeit durch Unterdrückung des Würgereflexes.
Lebensbedrohlich: Atemdepression und erhöhte Opioid-Plasmaspiegel
Oxycodon ist ein potenter μ-Opioid-Agonist. Ethanol verstärkt die ZNS-depressive Wirkung über GABAerge Mechanismen und kann bei retardierten Oxycodon-Formulierungen zu einer schnellen unkontrollierten Wirkstofffreisetzung führen (Dose-Dumping). Die resultierende akute Opioid-Intoxikation kann tödlich verlaufen.
Lebensbedrohlich: Verlängerte Atemdepression und QT-Verlängerung
Methadon hat eine ungewöhnlich lange Halbwertszeit (15–60 Stunden) und wirkt sowohl als μ-Opioid-Agonist als auch als NMDA-Antagonist. Ethanol potenziert die ZNS-Depression. Zusätzlich kann Methadon das QT-Intervall verlängern, was in Kombination mit Ethanol das Risiko für Torsades-de-Pointes-Arrhythmien erhöht.
Interaction data is based on known mechanisms. Unknown or rare interactions are possible and may be life-threatening.
Based on substance class, receptors, mechanisms, and effect profile.